Zum Jahreswechsel - Gedanken zum alten und zum neuen Jahr

30.12.2017

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Kinder und Jugendliche, liebe Gäste,

 

der Jahreswechsel bietet immer die Gelegenheit eine Rückschau auf das alte Jahr zu halten und zu fragen:

  • Was haben wir geschafft und umgesetzt?
  • In welchen Bereichen müssen wir noch etwas tun?
  • Welche Veränderungen hat es gegeben und wie und wo müssen wir darauf reagieren?
  • Haben wir vielleicht unsere Ziele zu hochgesteckt, waren sie eventuell gar nicht zu erreichen?

 

Hat alles geklappt, sind wir zufrieden und denken gerne an ein gutes Jahr zurück. Waren Tiefschläge zu verdauen, gab es Fehlzünder, hoffen wir auf Besserung im neuen Jahr.

 

Deshalb wünschen wir uns ja zum Neujahr viel Glück und viel Gutes. Wir drücken damit in wohlwollender Weise unsere Hoffnung für das Gelingen aller Vorhaben, Vorsätze, Ziele und Wünsche anderen gegenüber aus. An Silvester bei Feuerwerk mit Sekt oder Selters geht das besonders leicht. Ob wir die Ziele und Vorsätze im Alltag dann realisieren können, ist das entscheidende Problem. Vielleicht halten Sie es ganz einfach wie Erich Kästner, der sich dazu folgendermaßen geäußert hat:

 

"Man soll das Jahr nicht mit Programmen
beladen wie ein krankes Pferd.
Wenn man es allzu sehr beschwert,
bricht es zu guter Letzt zusammen.

Je üppiger die Pläne blühen,
um so verzwickter wird die Tat.
Man nimmt sich vor, sich zu bemühen,
und schließlich hat man den Salat!

Es nützt nicht viel, sich rotzuschämen.
Es nützt nichts, und es schadet bloß,
sich tausend Dinge vorzunehmen.
Lasst das Programm! Und bessert euch drauflos!"

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, auch im Namen der Gemeinde Bodenwöhr, einen guten Start ins neue Jahr. Mögen sie alle Ihre Ziele erreichen, die sie sich vorgenommen haben.

 

Ein herzliches Glück auf

 

Ihr

Richard Stabl

1. Bürgermeister